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Open Eyes - Stiftung für ophtalmologische Forschung
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ForschungsbereicheOphthalmogenetik spacer

Hoffnung bei degenerativen Netzhauterkrankungen

Die Ophthalmogenetik ist ein grosser Hoffnungsträger bei zwei in der westlichen Welt besonders häufigen Formen von degenerativen Netzhauterkrankungen, die zu Erblindung führen:

  • Altersabhängige Makuladegeneration (AMD)

    Bei älteren Menschen ist die AMD besonders häufig. 1 bis 3% der 60jährigen und 30% der 80jährigen sind davon betroffen. Angesichts der Alterung der Bevölkerung ist mit einer Zunahme dieser Krankheiten zu rechnen.
  • Retinitis pigmentosa (RP)

    Die RP trifft junge Erwachsene. Einer unter 3500 Menschen ist von dieser Krankheit betroffen, die meistens in der Pubertät ausbricht. Zur Zeit gibt es keine Behandlungsmöglichkeit. 

 
Zahlreiche wissenschaftliche Erkenntnisse weisen auf die genetischen Ursachen dieser Krankheiten hin. Die Erforschung der dafür verantwortlichen Gene eröffnet die Möglichkeit, diese Krankheiten zu bekämpfen.

Im Kampf gegen die Retinitis pigmentosa und die altersabhängige Makuladegeneration legt die ophthalmologische Forschung die Kompetenzen von mehreren Forschungsinstituten zusammen:

Die EPFL ist ebenfalls an diesen Forschungsarbeiten beteiligt; in der klinischen Phase werden auch Forscher in Algerien und Tunesien beigezogen, da in diesen beiden Ländern eine bedeutende Patientenpopulation von Retinitis pigmentosa betroffen ist.

Mehr Informationen
Das Ophthalmologische Forschungsinstitut (IRO), Sitten
Das IRO konzentriert seine Forschungstätigkeit hauptsächlich auf die Ophthalmogenetik
Forschungsabteilung des Hôpital ophtalmique Jules-Gonin, Lausanne
Die Abteilung erforscht verschiedene okuläre Pathologien
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